Finanzierung

was ist factoring

Factoring (Rechnungsvorfinanzierung)

Was ist Factoring eigentlich? 

Fast jeder Selbstständige kennt es: Die Zahlung einer Rechnung lässt auf sich warten und wichtige Geschäftsausgaben rücken immer näher. Doch was ist, wenn man nicht genügend Liquidität hat? Hier kommt das Factoring von aifinyo ins Spiel. 

Dabei handelt es sich um eine flexible Finanzierungsform, die eine sofortige Vorfinanzierung der Rechnung verspricht. Wir kaufen Ihre Rechnung für eine geringe Gebühr ganz einfach ab, sodass Sie keine Ausfallrisiken mehr haben und sofort über Ihr Geld verfügen können. 

Das verspricht Ihnen nicht nur planbare Liquidität, es entlastet auch die Beziehung zu Ihren Kunden. Dabei müssen Sie keine jährlichen Mindestumsätze erfüllen oder lange Vertragslaufzeiten akzeptieren, da wir hohen Wert auf Flexibilität legen. Ganz egal, wie groß oder klein Ihre Forderung ist, wir finanzieren Ihre Rechnung in kürzester Zeit vor. 

Die Vorteile des Factorings (Rechnungsvorfinanzierung)

Für Selbstständige und kleine Unternehmen bietet Factoring enorme Vorteile. Diese haben nämlich oft eine relativ geringe Liquidität und sind daher besonders auf fristgerechte Zahlungen angewiesen. Mit Factoring können sie Liquiditätsengpässe überwinden, haben planbar mehr Eigenkapital und schließen Zahlungsausfälle ihrer Kunden gänzlich aus. 

Das sind die Vorteile des Factorings von aifinyo:

  • Schnelle Bezahlung direkt nach der Rechnungsstellung
  • Planbare Liquidität
  • Kein Aufwand für Mahnwesen 
  • Keine Zahlungsausfälle 
  • Entlastung der Kundenbeziehungen
  • Bereits ab 0,50 % der Rechnungssumme! 

Es gibt viele verschiedene Vorteile für das Vorfinanzieren von Rechnungen. Dabei finanzieren wir Rechnungen bereits ab 0,50 % der Rechnungssumme vor. Bei einer Rechnung über 10.000 Euro ist das eine Gebühr von lediglich 50 Euro.

Wie funktioniert Factoring? 

Wir haben es uns zum Ziel gemacht, die Rechnungsvorfinanzierung möglichst unkompliziert für Kunden jeder Größe zu ermöglichen. Dabei sind die nötigen Schritte kinderleicht und vollkommen transparent. Seit der Fusion mit aifinyo hat sich der Prozess für unsere Kunden allerdings etwas geändert. Es ist jedoch immer noch sehr intuitiv Rechnungen mit aifinyo vorzufinanzieren. 

1. Leistung erbringen und die Rechnung erstellen

Erbringen Sie die vereinbarte Leistung und stellen Sie Ihre Rechnung am besten direkt in unserem Rechnungsgenerator. Alternativ können Sie die Rechnung auch direkt in Ihrem Buchhaltungsprogramm erstellen.

Wichtig: Senden Sie die Rechnung noch nicht an Ihren Kunden. Das übernehmen wir für Sie.

2. Rechnung einreichen

Sie können Ihre Rechnung direkt über unseren Rechnungsgenerator an uns übermitteln oder diese im Nachhinein bei uns einreichen. Besuchen Sie dazu einfach aifinyo.de und erstellen Sie ein Kundenkonto. Dort haben Sie die Möglichkeit, direkt Ihre Rechnung hochzuladen. Wir kontaktieren Sie im Anschluss bei Fragen und wickeln den Auftrag für Sie ab.

3. Zahlung erhalten

Wir zahlen die Rechnungssumme abzüglich der vereinbarten Provision an Sie aus. Das dauert in der Regel weniger als 24 Stunden. Dabei übernehmen wir auch die vollständigen Ausfallrisiken und treiben die Forderung im Notfall aus eigenen Kosten ein. 

H2: Factoring als Kreditalternative

Für viele Selbstständige kann Factoring eine exzellente Finanzierungsform sein, die sich auch als eine Alternative zu einem kurzfristigen Kredit anbietet. Der entscheidende Vorteil ist, dass Factoring einem Unternehmen kurzfristigen Zugang zu mehr Eigenkapital verspricht und es so im Nachhinein einfacher wird, zusätzliches Fremdkapital aufzunehmen. 

Für Freelancer und Kleinunternehmer können Liquiditätsengpässe aber bereits vollständig durch das Factoring gelöst werden. Denn bei diesen machen einzelne Rechnungen oft einen sehr großen Teil des Gesamtumsatzes aus. 

Größere Unternehmen können außerdem vom sogenannten Reverse-Factoring Gebrauch machen, das dabei hilft, durch längere Zahlungsziele liquider zu bleiben. Dabei finanziert das Unternehmen die Ausgangsrechnungen vor und sichert sich im Gegenzug längere Zahlungsziele beim Factoring-Anbieter. 

Insgesamt ist Factoring also deutlich besser für eine kurzfristige Finanzierung geeignet als ein herkömmlicher Kredit. Benötigen Sie diesen dennoch, können Sie durch den höhere Eigenkapitalanteil in der Bilanz eventuell sogar bessere Konditionen bei Ihrer Bank erhalten. 

Echtes oder unechtes Factoring – Wo liegt der Unterschied?

Es gibt viele verschiedene Factoring-Varianten, die oft sehr spezielle Anwendungsfälle abdecken. Der größte Unterschied liegt allerdings darin, ob es sich bei einem Angebot um echtes oder unechtes Factoring handelt. Beide Varianten wirken sich unterschiedlich auf die Bilanz des Unternehmens aus. Daher sollten Sie sich im Voraus genau informieren, um welche Variante es sich bei einem Angebot handelt.

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Über Rechnung.de und aifinyo erhalten Sie ausschließlich echtes Factoring. Dies bietet erhebliche Vorteile für Sie und Ihr Unternehmen.

Echtes Factoring

Beim echten Factoring erwirbt der Factoring-Anbieter eine Forderung mitsamt ihrer Ausfallrisiken. Es handelt sich also um eine Eigenkapitalfinanzierung für ein Unternehmen, was sich positiv auf die Bilanz auswirkt. Die Finanzierungssumme muss anschließend nicht zurückgezahlt werden.

Unechtes Factoring

Das unechte Factoring verpfändet eine Rechnung vorrübergehend, um kurzfristige Liquidität zu erzeugen. Bilanziell handelt es sich dabei um Fremdkapital, das nach einem festgelegten Zeitraum zurückgezahlt werden muss. Wird ein Kunde zahlungsunfähig, muss die Rechnungssumme immer noch an den Factoring-Anbieter zurückgezahlt werden.

Was ist die beste Alternative? 

Unechtes Factoring ist in der Regel geringfügig günstiger als echtes Factoring. Allerdings ist die Ersparnis so gering, dass es sich oft erst für sehr große Unternehmen und Konzerne lohnt. Selbstständige und kleinere Unternehmen sollten vom echten Factoring Gebrauch machen, da Sie so erhebliche bilanzielle Vorteile erzielen und sich um ihre Forderung gar keine Gedanken mehr machen müssen. 

Rechnung in wenigen Klicks vorfinanzieren

Sie möchten die Bezahlung für Ihre Rechnung bereits in kürzester Zeit erhalten? Dann nutzen Sie unsere Rechnungsvorfinanzierung und minimieren Sie Ihre Risiken. Wir versprechen Ihnen eine schnelle Auszahlung und eine zielführende Abwicklung mit Ihrem Kunden.

Dabei können Sie Ihre Rechnung schon ab 0,50 % der Rechnungssumme vorfinanzieren. Factoring ist also nicht nur kinderleicht, sondern auch eine sehr günstige Finanzierungsform.

Leasing concept with letters

Was ist Leasing

Weil der Lebenszyklus von Produkten immer kürzer wird und das Innovationstempo steigt, zwingt der Markt auch Unternehmer, dynamisch zu bleiben. In dieser Situation macht es Leasing möglich, neue Objekte anzuschaffen, ohne von hohen Kosten gebremst zu werden.

Was ist Leasing?

Unter Leasing für Unternehmer versteht kurz gesagt das Mieten oder Pachten eines Anlageobjekts. Am Bekanntesten sind wohl die Fahrzeugfinanzierung (Dienstwagenleasing) und das Maschinenleasing. Statt das Auto oder die Maschine mit einer einzigen großen Zahlung zu erwerben, wird das Leasingobjekt in individuell vereinbarten Leasingraten gezahlt. Ein Leasingvertrag schreibt dabei die Laufzeit, die Raten, den Restwert sowie den Effektivzins fest.

Welche Leasingarten gibt es?

Im Großen und Ganzen können zwei verschieden Arten von Leasing unterschieden werden.

Was lohnt sich eher für Unternehmer: Leasing oder Finanzierung?

Oberflächlich betrachtet, wirkt das Leasen und Finanzieren eines Gutes grundsätzlich relativ ähnlich. Der Leasingnehmer entrichtet in beiden Varianten eine monatliche Gebühr und erhält dafür die Möglichkeit ein Objekt zu nutzen. Der größte Unterschied liegt im Eigentumsverhältnis. Während der Leasingnehmer nicht zum Eigentümer eines Gutes wird und nur für die Nutzung bezahlt, wurde vor einer Finanzierung ein Kaufvertrag geschlossen. Nach dem Ablauf eines Leasingvertrags ist der Leasingnehmer also vorerst nicht zur weiteren Nutzung des Objektes berechtigt, wenn kein neuer Vertrag geschlossen oder Kaufoptionen gezogen werden.

Das kann für Existenzgründer die Steuerlast merklich senken. Denn die Leasingraten lassen sich zu 100% von der Steuer absetzen. Da für das Leasing kein Fremdkapital aufgenommen wird, wirkt es zudem bilanzneutral. Das schont die Eigenkapitalquote und sorgt dafür, dass ein Leasingnehmer es in Zukunft nicht schwerer hat, Kredite aufzunehmen.

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Gewerbliche und private Nutzung trennen

Für alle betrieblichen Gegenstände gilt, dass die private und gewerbliche Nutzung strikt getrennt werden muss. Die Leasingkosten eines Kraftfahrzeuges lassen sich zwar steuerlich geltend machen, allerdings muss auch beim Leasing die private Nutzung bei der Einkommenssteuer gewürdigt werden. Das erfolgt entweder über ein Fahrtenbuch oder über die sogenannte 1% Regelung.

Welche Vorteile hat Leasing?

Leasen kann für Gewerbekunden sehr attraktiv sein und einige steuerliche Vorteile mit sich bringen. Ob es sich lohnt, hängt oft vom Leasinggegenstand, der Art der Nutzung und dem jeweiligen Betrieb ab.

Fazit: Leasing lohnt sich für Existenzgründer

Leasing bietet auch für Freiberufler, Gründer und Kleinunternehmer eine gute Chance, ein hochpreisiges Wirtschaftsgut effizient zu nutzen und dabei die Steuerlast zu senken. Die steigende Beliebtheit macht das Leasing zudem deutlich günstiger. Für Unternehmer können sich also attraktive Möglichkeiten ergeben, Güter zu günstigen Konditionen zu leasen und dabei liquide zu bleiben.

finetrading

Was ist Finetrading

Beim Finetrading handelt es sich um eine in Deutschland relativ neue Finanzierungsform, die erst seit einigen Jahren immer bekannter wird. Unternehmen profitieren dabei in der Regel von einer recht schnellen Finanzierung ihrer Lieferantenkosten und einem sehr großzügigen Zahlungsziel. Wie Finetrading funktioniert, erläutern wir in diesem Beitrag.

Was ist Finetrading?

Für viele Unternehmen ist der Begriff „Finetrading“ immer noch Neuland. Dabei handelt es sich um eine Einkaufsfinanzierung, bei der ein sogenannter Finetrader als Zwischenkäufer agiert und Waren oder Materialien vorfinanziert. Der Unternehmer muss so nicht mit seinem eigenen Kapital in Vorleistung gehen.

Doch wie läuft das ab? Ganz einfach: Wie gewohnt bestellen die Unternehmer die benötigten Waren oder Materialien bei ihrem Lieferanten. Vom Finetrader wird wiederum die Rechnung des Einkaufs bezahlt, abzüglich des möglicherweise ausgehandelten Skontos. Die Waren oder Produktionsmittel werden direkt an den Unternehmer geliefert. Dieser kann nun sofort mit dem Abverkauf der Waren beginnen. Im Anschluss zahlt der Unternehmer den Betrag und die Finetradinggebühren für die Warenlieferung in Raten an den Finetrader zurück.

Die Lösung ermöglicht dem Kunden, Aufträge annehmen und ausführen zu können, die ihm andernfalls entgangen wären. Er gewinnt eine Liquidität, mit der er erfolgreich wachsen kann. Den eigenen Kunden kann er wiederum ein längeres Zahlungsziel einräumen. Da die Forderungen des Lieferanten sofort bezahlt werden, ist es dem Unternehmer möglich, über Skonto-Vorteile zu verhandeln. Diese kompensieren einen Teil der Gebühr des Finetrading-Anbieters und können diese in Ausnahmefällen sogar übersteigen. Finetrading zur Finanzierung zu nutzen, sichert Unternehmen neue Aufträge. Nach und nach wird der Umsatz gesteigert, da zusätzliche Projekte finanziert und realisiert werden können.

Beispiel einer Einkaufsfinanzierung

Ein kleines Unternehmen produziert hochwertige Matratzenschoner. Von einer Hotelkette erhält es einen Großauftrag über 200.000€. Für die Produktion der Schoner werden Materialien im Wert von 60.000€ benötigt. Diese große Summe kann das Unternehmen nicht auf einmal stemmen, weshalb der Auftrag zu scheitern droht. Das Unternehmen entschließt sich, einen Finetrader einzuschalten, der die Rechnungssumme direkt zahlt.

Die Lieferung wird dem produzierenden Unternehmen zugestellt, damit es den Auftrag umgehend bearbeiten kann. Der Finetrader stellt dem Unternehmen eine Rechnung über den gezahlten Betrag zuzüglich der vorher festgelegten Gebühr und abzüglich des Skontos.

Da die Rechnung ein Zahlungsziel von mehreren Monaten hat, kann das Unternehmen seinen Auftrag fertigstellen und auf die Zahlung der Hotelkette warten.

Wie nützlich ist Finetrading für Selbstständige und Gründer?

Die Einkaufsfinanzierung ist bei vielen Anbietern schon ab einem Auftragsvolumen von 10.000 € verfügbar. Damit können kleine Unternehmen in vielen Branchen den Service nutzen und Lieferungen vorfinanzieren. Gerade für kleinere Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe ist es nicht unüblich, dass Summen von über 10.000 € pro Auftrag vorab investiert werden müssen. Finetrading ist dann eine attraktive Möglichkeit, Aufträge anzunehmen, ohne Liquidität zu verlieren.

Viele Finetrader stellen auch sehr strenge Bedingungen an die Bonität ihrer Kunden. Ist diese nicht einwandfrei, kommen die meisten Finetrading-Angebote nicht infrage. Die Bonität ist außerdem ein Faktor, der die Gebühren festlegt. Zudem haben die Größe des Auftrags, das jährliche Einkaufsvolumen, die Bestellhäufigkeit und auch das gewünschte Zahlungsziel Auswirkungen auf die Höhe der Gebühr.

Vorteile des Finetradings für Unternehmer

Für viele produzierende oder handelnde Unternehmen ist das Finetrading eine sehr nützliche Finanzierungsform. Diese kann einem Unternehmen ermöglichen, Aufträge anzunehmen, die es sonst aus Liquiditätsgründen ausschlagen müsste.

Was sind die Unterschiede zwischen Finetrading und Factoring?

Sowohl das Finetrading als auch das Factoring sind für Unternehmen attraktive Finanzierungsformen. Der größte Unterschied ist der Zeitpunkt der Finanzierung. Finetrading setzt im Wirtschaftszyklus früher an als Factoring. Während beim Finetrading das Handelsgeschäft insofern vorfinanziert wird, dass der Finetrader vor der Warenlieferung und Rechnungsstellung in den Vertrag zwischen Lieferant und Warenabnehmer eintritt, bezieht sich das Factoring ausschließlich auf den Zeitpunkt nach der Lieferung eines Produkts bzw. einer Dienstleistung. Die Einkaufsfinanzierung sorgt also früh innerhalb eines Auftrages für Liquidität, während beim Factoring Forderungen nach erbrachter Leistung bzw. Abwicklung eines Geschäfts verkauft werden.

Welche Finanzierungsform sich für welches Unternehmen eignet und lohnt, hängt unter anderem vom jeweiligen Geschäftsmodell ab. Eine Einkaufsfinanzierung ist vor allem für kostenintensive Handels- und Produktionsunternehmen attraktiv. Das Factoring kann dagegen auch in weniger kapitalintensiven Branchen und von Freiberuflern gut genutzt werden, um schnell liquide zu bleiben.

Jetzt von unserem Full-Service-Factoring oder Finetrading profitieren!

Wir bieten echtes Factoring schon ab 0,5% der Rechnungssumme an. Damit erhalten Sie Ihre Zahlung innerhalb kürzester Zeit. Zudem lagern Sie Ihre Debitorenbuchhaltung flexibel aus. aifinyo ermöglicht Ihnen aber auch, Ihren Einkauf zu finanzieren und zu realisieren. So werden Sie ganz flexibel noch erfolgreicher.

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Vorfinanzierung einer Rechnung

Welcher Selbstständige kennt das Problem nicht? Mit einem Blick auf den Kontostand stellt man wieder fest, dass die Rechnungssumme eines Großkunden immer noch nicht beglichen wurde. Und das, obwohl das Zahlungsziel von 30 Tagen schon überschritten wurde. Besonders sehr große namhafte Firmen brauchen mitunter mehr als 6 Wochen, um eine Rechnung zu bezahlen. Das kann für Dienstleister und Zulieferer verheerende Folgen haben.

Unbezahlte Rechnungen sorgen für Existenzprobleme

Die meisten Gewerbetreibenden und Freiberufler haben im Laufe ihrer Selbstständigkeit mit unbezahlten Rechnungen zu kämpfen. Im Schnitt dauert es rund 40 Tage, bis eine Rechnung beglichen wird. Wenn die Bezahlung noch länger dauert, kann ein Mahnprozess oder sogar ein Inkassoverfahren nötig sein. Die meisten Solo-Selbstständigen kümmern sich sogar noch persönlich um die Eintreibung der offenen Rechnungssumme, was ziemlich nervenaufreibend und zeitraubend sein kann. Außerdem wird damit natürlich auch die Kundenbeziehung in Mitleidenschaft gezogen.

Doch schlimmstenfalls kann das Problem unbezahlter Rechnungen vor allem existenzbedrohend werden. Besonders dann, wenn Kosten von Zulieferern nicht mehr bezahlt oder andere laufende Kosten nicht mehr gedeckt werden können.

Wie Firmen die Rechnungsvorfinanzierung (Factoring) für ihr Wachstum nutzen Unternehmer lassen sich deshalb ihre Rechnungen vorfinanzieren. Denn wenn die Rechnungssumme sofort bezahlt wird, kann die Firma beispielsweise selbst schneller Rechnungen oder Gehälter von Mitarbeitern bezahlen. Liquidität ist außerdem für junge Unternehmen besonders wichtig, um Investitionen zu tätigen und stetig wachsen zu können.

Das klassische Factoring

Das sogenannte „Klassische Factoring“ wird in Deutschland schon seit rund 50 Jahren angeboten. Nutzer sind vorwiegend große Unternehmen mit einem Mindestumsatz von ca. 200.000 Euro jährlich. Die Unternehmen werden allerdings meist dazu verpflichtet, alle Rechnungen an das Factoringunternehmen abzutreten. Zudem sind die Zugangshürden nur schwer zu überwinden, was das klassische Factoring für kleine Firmen und Solo-Selbstständige nicht besonders attraktiv macht. Doch mittlerweile haben sich einige junge Firmen auf genau diese Zielgruppe spezialisiert und den Zugang zur Rechnungsvorfinanzierung radikal vereinfacht.

Rechnungsvorfinanzierung mit RECHNUNG.de

Mit der Rechnungsvorfinanzierung von RECHNUNG.de können Gewerbetreibende, Freiberufler und Unternehmer schnell und unkompliziert lange Zahlungsziele überbrücken und erhalten ihr Geld innerhalb kürzester Zeit.

Anders als beim klassischen Factoring können einzelne Rechnungen ohne langwierige Bilanzprüfungen einfach auf dem Portal www.www.rechnung.de hochgeladen werden. Es gibt keinen Mindestumsatz oder lange Vertragslaufzeiten. RECHNUNG.de berechnet für jede Vorfinanzierung eine kleine Gebühr (momentan ab 0,5% des Rechnungsbetrags). Diese Gebühr wird individuell berechnet und richtet sich u. a. nach Zahlungsziel sowie nach der Bonität des Rechnungstellers und -empfängers.

Erstellen Sie mit dem kostenlosen Rechnungsgenerator schnell rechtskonforme Rechnungen. Danach können Sie diese Rechnungen vorfinanzieren lassen. In unserem Portal haben Sie einen Überblick über Ihre Rechnungen, damit Sie diese problemlos verwalten können. Bei überfälligen Rechnungen hilft Ihnen unser Inkasso auf Erfolgsbasis, Ihr Geld beizutreiben.

Und so einfach funktioniert es:

  1. Sie haben Ihre Leistung in Form einer Dienstleistung oder eines Produkts vollständig erbracht und stellen Ihrem Auftraggeber eine Rechnung.
  2. Anstatt diese nun wie gewohnt an den Auftraggeber zu schicken, laden Sie die Rechnung direkt auf RECHNUNG.de hoch und reichen die Rechnung im Backend unter my.www.rechnung.de ein.
  3. RECHNUNG.de zahlt Ihnen die Summe abzgl. einer kleinen Gebühr innerhalb von 24 Stunden aus. Nach Ablauf der Zahlungsziels zahlt Ihr Auftraggeber die Rechnungssumme direkt an RECHNUNG.de.

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Verschiedene Formen der Unternehmensfinanzierung

Da Sie als Unternehmer höchstwahrscheinlich ebenfalls auf Finanzierungen angewiesen sind, zeigen wir Ihnen im Folgenden, über welche Kanäle Sie das notwendige Geld beziehen können. Generell lassen sich in der Unternehmensfinanzierung vier Kategorien unterscheiden:

– Innenfinanzierung – Außenfinanzierung – Eigenfinanzierung – Fremdfinanzierung

Innen- und Außenfinanzierung: Woher kommt das Geld?

Zunächst unterteilen sich die Finanzierungsformen nach der Herkunft des Geldes in zwei Kategorien: Die Innen- und die Außenfinanzierung.

Die Innenfinanzierung: Aus eigener Kraft

Bei der Innenfinanzierung benötigt das Unternehmen kein Geld von außen. Die Mittel kommen aus dem Unternehmen selbst. Das einfachste Beispiel hierfür ist der Gewinn. Erwirtschaftet Ihr Unternehmen Gewinn, können Sie diesen zur Weiterentwicklung (etwa für Fortbildungen Ihrer Mitarbeiter oder die Entwicklung neuer Produkte) nutzen.

Reicht Ihr Gewinn nicht aus, bleiben Ihnen aber noch weitere Möglichkeiten, Ihr Unternehmen von innen zu finanzieren. Eine davon ist die Umschichtung‌: Sie verkaufen Gegenstände wie etwa Maschinen, die Sie nicht mehr benötigen. Diese Form der Finanzierung bietet sich dann an, wenn Sie Ihr Unternehmen umstrukturieren. Ein einfaches Beispiel: Sie betreiben einen konventionellen Bauernhof mit Hühnern in einer Legebatterie. Nun stellen Sie fest, dass Ihre Kunden umweltbewusster geworden sind und die Nachfrage nach Bio-Eiern gestiegen ist. Um den Ansprüchen Ihrer Kunden gerecht zu werden, verkaufen Sie also Ihren bislang genutzten Hühnerkäfig und verwenden das erhaltene Geld, um den Stall auszubauen und ein Freilaufgehege daran anzuschließen. Weitere Formen der Innenfinanzierung sind ‌Abschreibungen und Rückstellungen.

Die Außenfinanzierung: Zusätzliches Kapital von außen

Wenn Ihre Mittel nicht ausreichen, um Ihr Unternehmen von innen heraus zu finanzieren, hilft nur der Weg über die Außenfinanzierung. Dabei stammt das Geld nicht aus dem Unternehmen selbst, sondern wird von außen eingebracht. Die bekanntesten und gängigsten Formen der Außenfinanzierung sind wohl Kredite und Darlehen von der Bank oder anderen Kreditgebern.

Eine andere Option ist die Erhöhung der Einlagen. Das bedeutet: Der beziehungsweise die Gründer oder Gesellschafter stellen dem Unternehmen zusätzliches Geld aus ihrem Privatvermögen zur Verfügung. Da dieses Privatvermögen in der Regel begrenzt ist, eignet sich Erhöhung der Einlagen eher für die Finanzierung kleinerer Summen.

Eine Finanzierungsmöglichkeit für größere Summen ist die Beteiligung neuer Gesellschafter. Beispielsweise suchen viele junge Unternehmen Investoren. Letztere zahlen neues Geld in die Firma ein und erhalten dafür Anteile am Unternehmen. Speziellere Finanzierungsformen sind das Leasing und das Factoring.

Eigen- oder Fremdfinanzierung?

Die genannten Finanzierungsarten lassen sich außerdem danach unterteilen, in welcher Form das Geld in das Unternehmen gesteckt wird. Man unterscheidet zwischen der Eigen- und der Fremdfinanzierung. Bei der Eigenfinanzierung wird das „neue“ Geld in der Regel Teil des Eigenkapitals Ihres Unternehmens und steht Ihnen zeitlich uneingeschränkt zur Verfügung. Ein typisches Beispiel ist die Beteiligung neuer Investoren: Ein Investor stellt Ihnen Geld zur Verfügung, das er nicht zurückverlangt. Im Gegenzug erhält er Anteile Ihres Unternehmens und wird an künftigen Gewinnen beteiligt. Darüber hinaus fallen die folgenden Finanzierungsarten in diese Kategorie:

– Gewinne – Vermögensumschichtungen – Abschreibungen – Einlagenerhöhungen

Dagegen steht Ihnen Geld aus der Fremdfinanzierung nur vorübergehend zur Verfügung. Sie nutzen es zur Überbrückung und müssen es nach einer bestimmten Zeit wieder zurückzahlen. Das klassische Beispiel ist der Kredit. Sie erhalten Geld, das sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums mit Zinsen zurückzahlen müssen. Da der Geldgeber keine Anteile an Ihrem Unternehmen kauft, wird er auch nicht an Gewinnen beteiligt.

Neben dem Kredit zählen die folgenden Optionen zur Fremdfinanzierung:

– Rückstellungen (Innenfinanzierung) – Darlehen (Außenfinanzierung) – Leasing (Außenfinanzierung) – Factoring (Außenfinanzierung)

forfaitierung

Unterschied Factoring Forfaitierung

Beide Finanzierungsformen versprechen eine schnelle Liquidität durch einen Forderungsverkauf. Forfaitierung ist dabei besonders für Exporteure sowie für Leasinggeschäfte interessant und wird häufig von Banken angeboten.

Was ist Forfaitierung?

Bei der Forfaitierung, auch Forfaiting genannt, tritt ein Leistungserbringer eine Forderung an einen neuen Gläubiger ab. Da es sich bei dem neuen Gläubiger um eine idealerweise liquide Bank handelt, sind lange Zahlungsziele möglich. So ist es nicht unüblich, dass forfaitierte Rechnungen erst nach einigen Jahren fällig werden. Im Gegenzug erhält der Leistungserbringer eine möglichst direkte Zahlung seiner Forderung, abzüglich der vorher festgelegten Gebühren. Die Zahlungsfrist der häufig sehr hohen Rechnungsbeträge verlängert sich so deutlich, ohne die Liquidität des Leistungserbringers zu beeinflussen.

Außerdem wird zwischen einer echten und einer unechten Forfaitierung unterschieden. Wie im Factoring, liegt der Unterschied dabei im Umgang mit dem Ausfallrisiko (Delkredere). Während bei dem unechten Forfaiting das Ausfallrisiko bei dem Leistungserbringer verbleibt, wird dieses beim echten Forfaiting an die anbietende Bank übertragen.

Unterschiede zum Factoring

Rechtliche gesehen grenzen sich Factoring und Forfaiting nicht voneinander ab. Während es sich bei beiden Formen um den Verkauf und die Abtretung von Forderungen handelt, zeigen sich die Unterschiede in der Praxis. Der grundlegendste liegt im Anbieter der Leistung. Dabei handelt es sich in der Regel nicht um ein spezialisiertes Unternehmen, wie aifinyo als Factoringanbieter, sondern um eine Bank. Diese hat genügend finanzielle Ressourcen, um sehr hohe Beträge, etwa Kaufpreise von Flugzeugen oder Schiffen, vorzufinanzieren. Das zeigt sich auch in den Zahlungszielen. Durchschnittlich beträgt die Laufzeit bei Forfaitierungen fünf bis zehn Jahre, statt bis zu 90 Tagen, wie sie beim Factoring üblich sind.

Im Gegensatz zum Factoring werden die Forderungen zum Vertragsabschluss bereits konkret definiert. Zudem wird Forfaitierung in der Regel als Einzelleistung angeboten. In der Praxis bedeutet dies, dass die Debitorenbuchhaltung nicht übertragen wird.

UnterschiedeForfaitierung  Factoring
 Höhe der Finanzierungen Umfasst in der Regel die Vorfinanzierung weniger, hoher Forderungen  Wird häufig für kleinere bis mittelgroße Forderungen eingesetzt
 Art der Forderungen Basiert auf festgelegten und schon bestehenden Leistungen Basiert auf erbrachten Leistungen und in der Regel werden Forderungen mit einem Zahlungsziel von bis zu 90 Tagen abgedeckt
Anbieter In der Regel eine Bank Banken und spezialisierte Anbieter, wie aifinyo
Laufzeit Von mehreren Monaten bis zu mehreren Jahren In der Regel ein bis zwei Monate
Anwendungsfall z.B. Maschinenexport, Leasing industrieller Maschinen oder ein Austausch anderer hochpreisiger Leistungen im In- und Ausland z.B. alltägliche Forderungen kleiner und mittelständischer Unternehmen
Leistungsangebot „Reine“ Vorfinanzierung, ggf. Übernahme des Ausfallrisikos Bietet häufig Zugang zu weiteren Dienstleistungen (Auslagerung des Mahnwesens, Debitorenbuchhaltung)

Wann ist Forfaiting attraktiv?

Wie anfangs erwähnt, wird die Forfaitierung häufig von Exporteuren verwendet. Diese schützen sich damit vor den Auswirkungen einer schlecht einschätzbaren Bonität und eventuellen Währungsrisiken. Außerdem wird sie im Leasinggeschäft angewendet, um Liquidität aus Leasingverträgen zu generieren. Grundsätzlich werden dabei Unternehmen mit sehr hohen Rechnungsbeträgen angesprochen, die ihren Kunden mehrjährige Zahlungsziele bieten möchten.

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Kooperationen zwischen der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand setzen häufiger auf die Forfaitierung. So können Privatinvestoren trotz teilweise stark verschuldeter Kommunen und Gemeinden mit direkten Zahlungen rechnen.

Forfaitierung ist für Unternehmen attraktiv, die über entsprechend hohe Rechnungssummen verfügen und mehrjährige Zahlungsziele gewähren müssen. Mittelständische und kleine Unternehmen machen grundsätzlich öfter vom Factoring Gebrauch. Da dies deutlich flexibler ist und auch die Übernahme der Debitorenbuchhaltung (Full-Service-Factoring) ermöglicht, ist es häufig die bessere Wahl.

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Unterschied echtes unechtes Factoring

Inzwischen werben viele Unternehmen damit, Rechnungen vorzufinanzieren und Unternehmern bzw. Freiberuflern das Warten auf Zahlungsziele zu ersparen. Diese Art der Vorfinanzierung wird Factoring genannt und kann gerade dann vorteilhaft sein, wenn die eigenen Kunden nicht rechtzeitig zahlen. Dennoch sollte man sich der Konditionen bewusst sein, denn der wesentliche Unterschied zwischen echtem und unechtem Factoring liegt im Umgang mit dem Ausfallrisiko.

Factoring: Das Prinzip der Rechnungsvorfinanzierung

Das Konzept hinter dem Factoring oder der Rechnungsvorfinanzierung ist simpel. Beim offenen Factoring, einer der häufigsten Varianten, sind drei Parteien am Rechnungsprozess beteiligt. Ein Dienstleister, ein Debitor (der Auftraggeber) und ein Factor (Anbieter der Rechnungsvorfinanzierung). Nachdem der Debitor seine Leistung erhalten hat, würde diesem normalerweise eine Rechnung vom Dienstleister zugestellt werden. Um den Rechnungsbetrag kurzfristig zu erhalten, beauftragt der Dienstleister einen Factor, wie beispielsweise aifinyo, welcher in kurzer Zeit den Rechnungsbetrag auszahlt. Die eigentliche Bezahlung der Rechnung wird anschließend zwischen dem Debitor und dem Factor ausgeführt.

Für den Dienstleister bedeutet dies, dass er sich keine Gedanken über seine Rechnungen machen muss. Diese werden direkt nach dem Einreichen der Rechnung auf sein Konto überwiesen. So werden Probleme durch verspätete oder ausbleibende Zahlungen vermieden.

Echtes Factoring – Verkauf der Rechnung

Bei der Auswahl des richtigen Factoring-Anbieters gibt es jedoch einiges zu beachten. Neben den Gebühren ist die Art der angebotenen Rechnungsvorfinanzierung entscheidend. Dabei unterscheidet man zwischen echtem und unechtem Factoring. Der Unterschied zwischen den beiden Factoring-Arten zeigt sich erst im Falle einer Zahlungsunfähigkeit seitens des Debitors. Beim echtem Factoring kauft der Factor die Rechnungen an. Für den Dienstleister besteht daher kein Risiko im Falle einer Zahlungsunfähigkeit seines Kunden.

Unternehmen, die auf echtes Factoring setzten, erhalten ihre Rechnung also pünktlich und ohne Risiko. Sollte es zum Zahlungsausfall oder einer verspäteten Zahlung eines Kunden kommen, muss der Factor die Beträge beitreiben und ggf. abschreiben. Für die damit verbundene Gewissheit werden normalerweise höhere Gebühren fällig. Bei aifinyo erhalten Kunden echtes Factoring jedoch schon ab 0,5 % des Rechnungsbetrags.

Vorteile:

– Kein Risiko im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Debitors – Der Dienstleister erhält die volle Rechnungssumme abzüglich der Vorfinanzierungsgebühr – Rechnungen scheiden aus der Bilanz aus und verbessern so die Bonität des Dienstleisters

Unechtes Factoring – Verpfändung der Rechnung

Beim unechten Factoring werden Rechnungen an den Factor „verpfändet“. Hierbei handelt es sich um ein reines Kreditgeschäft, welches kurzfristig Liquidität bereitstellt. Dabei stellt der Factor in der Regel bis zu 90 % des Rechnungsbetrags bereit, welche nach einem festgelegten Zeitraum zurückgezahlt werden müssen. Sollte der Auftraggeber seine Rechnungen mal nicht zahlen können, wird das Unternehmen mit Factoring selbst ein Inkassoverfahren einleiten müssen. Daher ist unechtes Factoring gerade bei einem zuverlässigen und liquiden Kundenstamm eine empfehlenswerte Alternative.

Nachteile:

– Volles Risiko bei einem Zahlungsausfall des Kunden – Rechnungen bleiben in der Bilanz des Dienstleisters

Fazit: Welche Factoringform ist in welchen Fällen angebracht?

Für die meisten Dienstleister ist die Antwort auf diese Frage einfach. Für Unternehmen mit einem festen und zuverlässigen Kundenstamm kann sich unechtes Factoring als gute und günstige Möglichkeit anbieten, um Liquiditätsengpässe souverän zu überwinden. Echtes Factoring bietet hingegen vollkommene Gewissheit, da alle offenen Rechnungen vollständig abgegeben werden. Unternehmen mit ständig wechselnden Kunden entfernen somit die Risikokomponente aus ihrem Tagesgeschäft.

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Stilles vs Offenes Factoring

Offenes Factoring zeigt sich branchenübergreifend effektiv und wird von vielen Unternehmen regelmäßig als Finanzierungsform in Anspruch genommen. Um beim Kunden den Anschein zu erwecken, dass kein Factor am Zahlungsprozess beteiligt ist, bieten verschiedene Factoring-Anbieter stilles Factoring als Alternative an.

Die Vorteile und Nachteile beider Factoring-Arten

Die Rechnungsvorfinanzierung hat sich in den letzten Jahren als gängige Finanzierungsform etabliert und gewinnt durchgehend an Bekanntheit. In verschiedenen Branchen scheuen sich viele Unternehmen jedoch weiterhin preiszugeben, die Rechnungen der eigenen Kunden vorzufinanzieren.

Diese Kunden mit einem Factoring-Notifikationsschreiben und einem entsprechenden Rechnungsvermerk auf das Factoring aufmerksam zu machen, ist daher nicht die beste Lösung. Aus der Sicht eines Unternehmens kann stilles Factoring also durchaus attraktiv sein. Hohe Anforderungen, eine deutlich höhere Gebühr und der direkte Mehraufwand machen diese Form der Rechnungsvorfinanzierung jedoch nur für die wenigsten Unternehmen attraktiv.

In der Factoring-Beratung zeigt sich, dass die Sorge vieler Unternehmer unbegründet ist und offenes Factoring keinen negativen Eindruck bei den eigenen Kunden hinterlässt. Selbst unter großen Bestandsunternehmen ist offenes Factoring die Regel und wird als übliche Finanzierungsform anerkannt.

Für die meisten Unternehmer ist offenes Factoring daher die bessere Wahl. Geringe Gebühren, eine unkomplizierte Handhabung und die hohe Verfügbarkeit bieten kleinen sowie großen Gesellschaften eine zuverlässige Finanzierungsform ohne zusätzliche Sicherheiten.

Flexibles Factoring in Anspruch nehmen

aifinyo.de bietet offenes Factoring schon ab 0,5% der Rechnungssumme an und übernimmt dabei das volle Ausfallrisiko. Laden Sie dazu einfach Ihre Rechnung hoch. Nach erfolgreicher Prüfung der Rechnung übermitteln wir diese an Ihren Kunden. Die Rechnungssumme erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden nach Bestätigung der Rechnung durch den Rechnungsempfänger.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Hier können Sie Ihre erste Rechnung heute noch hochladen.

Information zu aifinyo:

Nicht sicher, ob offenes Factoring das Richtige für Sie ist? Keine Sorge – Ihre erste Rechnung finanzieren wir bis zu einem Betrag von 500,00€ kostenfrei vor.

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Reverse Supply-Chain-Factoring

Viele Unternehmen nutzen herkömmliches Factoring zur Vorfinanzierung offener Rechnungsbeträge. Die Rechnungsvorfinanzierung ist jedoch keinesfalls eine Einbahnstraße. Beim Reverse-Factoring finanziert ein Debitor offene Forderungen und sichert sich damit Skonti, ohne an Liquidität einzubüßen.

Was ist Reverse-Factoring?

Während andere Factoring-Arten auf Unternehmen mit offenen Forderungen ausgelegt sind, orientiert sich Reverse-Factoring am Debitor. Auch hier sind drei Parteien an der Rechnungsvorfinanzierung beteiligt. Für gewöhnlich zieht der Debitor einen Factor hinzu, um offene Forderungen schnellstmöglich an den Lieferanten zu zahlen.

Für das investierte Kapital erhält der Factor im Gegenzug einen vorher festgelegten Zinssatz, während der Debitor von eventuellen Skonti profitiert. Da das Reverse-Factoring als Verbindlichkeit aus Lieferungen und Leistungen verbucht wird, verbessert es die Bilanzstruktur des Debitors. Dieser muss die Factoring-Summe in einer festgelegten Zahlungsfrist zurückzahlen. Obwohl sich die Zahlungsfrist von Anbieter zu Anbieter unterscheidet, liegt sie in der Regel höher, als die gesetzliche Zahlungsfrist von 30 Tagen.

Einsatz als Supply-Chain-Factoring

Gute Geschäftsbeziehungen setzen ein Wohlergehen aller Beteiligten voraus. So haben viele Bestandsunternehmen berechtigtes Interesse daran, dass ihre Lieferanten finanziell stabil sind. Gleichermaßen sind gerade Unternehmen in zyklischen Branchen anfällig für Liquiditätsengpässe und daher nicht immer in der Lage offene Forderungen umgehend zu zahlen.

Besonders mehrstufige Lieferketten großer Industrieunternehmen profitieren von einem konsequenten Einsatz des Reverse-Factorings. Factoring-Anbieter unterstützen dabei häufig mehrere Unternehmen in einer Lieferkette. Somit profitieren nicht nur einzelne Lieferanten von schnellen Zahlungen. Ein Unternehmen erhält auch die Gewissheit, dass seine Lieferanten stabil und zuverlässig weiter produzieren. Aufgrund dieser Vorteile ist Reverse-Factoring auch unter dem Begriff „Supply-Chain-Factoring“ bekannt.

Die Vor- und Nachteile des Reverse-Factorings

Während viele Factoring-Arten lediglich positive Auswirkungen auf Kreditoren haben, hat das Reverse-Factoring positive Auswirkungen auf Debitoren und Kreditoren. Der Kreditor profitiert von einer schnellen Zahlung seiner Forderungen und erhält dadurch direkte Liquidität. Zudem wird mit einer Übernahme des Ausfallrisikos (Delkredere) sichergestellt, dass dieser keine Rückzahlungen tätigen muss.

Dadurch, dass die Rechnungssumme erst später gezahlt werden muss, bleibt auch der Debitor liquide. Dieser profitiert zudem von eventuellen Skonti, ohne dass neues Kapital über einen Bankkredit aufgenommen werden muss.

Die Nachteile des Reverse-Factorings liegen in der Regel auf der finanziellen Seite. Im Gegensatz zum klassischen Factoring werden die Gebühren von dem Debitor übernommen. Zudem steht diese Form der Finanzierung nur finanzstarken Unternehmen zur Verfügung. Kleinunternehmer und Freiberufler werden keine Möglichkeiten finden, vom Reverse-Factoring Gebrauch zu machen.

Welche Alternativen stehen zur Verfügung?

Während Supply-Chain-Factoring nur für große Bestandsunternehmen geeignet ist, können Kleinunternehmer und Gewerbetreibende auf Kreditor-orientiertes-Factoring zugreifen.

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KFW Gründerkredit erfolgreich beantragen

Gründer stellen oft fest, dass die Verwirklichung einer Geschäftsidee mehr Kapital benötigt als geplant. Ein Kredit kann in solchen Situationen eine gute Möglichkeit darstellen, um das Unternehmen in der Anfangszeit zu finanzieren. Endet jedoch die Anfrage bei der Hausbank mit einer Ablehnung, wissen viele Gründer nicht weiter. Der KFW-Gründerkredit ist in solchen Fällen eine gute Möglichkeit, um die eigene Geschäftsidee trotz zweifelnder Hausbank zu verwirklichen.

Was ist der KFW-Gründerkredit?

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, ist die weltweit größte Förderbank. Unternehmer mit innovativen Geschäftsideen erhalten hier finanzielle Unterstützung, wenn sie für ihr Unternehmen Kapital benötigen. Die Finanzierungen sind bis maximal 25 Millionen Euro möglich und in zwei verschiedene Kredite gestaffelt.

ERP-Gründerkredit – Startgeld

Das Startgeld wird als Begriff für alle Vollfinanzierungen bis zu einer Kreditsumme von 100.000 Euro verwendet. Dieser Kredit ist auch für Selbstständige möglich, die vorerst nur nebenberuflich an einer Geschäftsidee arbeiten. Die KfW garantiert in diesem Fall eine Haftungsfreistellung von 100%. Das bedeutet, dass die Bank in einem Insolvenzfall den kompletten Verlust des Kapitals trägt. Die Zinssätze für das Startgeld beginnen ab 1,97%. Für das Startgeld einzigartig ist, dass kein Eigenkapital zur Kreditaufnahme benötigt wird.

ERP-Gründerkredit – Universell

Mit dem Gründerkredit Universell können Kreditvolumina von 100.000 Euro bis 25 Millionen Euro aufgenommen werden. Die Haftungsfreistellung liegt hier bei 50%, wobei aber keine Kredite ohne Eigenkapital vergeben werden. Unternehmen, die maximal fünf Jahre am Markt sind, erhalten mit dem Gründerkredit – Universell jedoch die Möglichkeit, einen Kredit ab 1,01% effektivem Jahreszins aufzunehmen.

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Wie kann ich den KFW-Gründerkredit beantragen?

Um den Gründerkredit zu beantragen, wird die Hilfe eines Finanzierungspartners benötigt. Das kann die Hausbank, eine beliebige Direktbank, eine Genossenschaftsbank oder ein Versicherungs- und Finanzvermittler sein. Der Finanzpartner kooperiert beim Vergeben des Kredits mit der KfW und übernimmt in der Situation 20% des Ausfallrisikos. Die Beantragung des Gründerkredits ist für viele Unternehmer jedoch nicht einfach. Da der Finanzpartner profitorientiert arbeitet, wird das Thema öffentliche Forderungen nicht unbedingt vorrangig behandelt.

1. Notwendige Unterlagen beschaffen

Für eine erfolgreiche Beantragung des Gründerkredits werden verschiedene Unterlagen benötigt. Diese müssen erfolgreich ausgefüllt und zusammen abgegeben werden.

Unterlagen, die ausgedruckt und zusammen mit der Hausbank ausgefüllt werden müssen:

– Antragsvordruck für den ERP-Gründerkredit – Risikoanlage C

Folgende Unterlagen müssen im Vorfeld der Beantragung vom Antragsteller ausgefüllt werden:

– Vereinfachte Selbsterklärung für eigenständige Unternehmen oder die Selbsterklärung KMU für Unternehmen, die mit anderen Gesellschaften gekoppelt sind – De-Minimis-Erklärung (Information zu bereits bezogenen Hilfen) – Risikoanlage A und Risikoanlage B – Einwilligungserklärung für SCHUFA-Auskünfte – Die Anlage für Besitz und Beteiligungsverhältnisse (nur bei mehreren Gesellschaftern) – Verwendungsnachweis (muss nicht zwingend ausgefüllt werden, hilft aber bei der Beantragung)

Zudem können Informationen zu den Sicherheiten des Antragstellers benötigt werden. Die KfW benötigt keine, die Hausbank kann allerdings auf ausreichende Sicherheiten bestehen. Alle Unterlagen müssen mit einem Businessplan und dem Lebenslauf des Gründers abgegeben werden.

2. Terminvereinbarung mit der Bank

Da Banken profitorientiert arbeiten, müssen öffentliche Forderungen oft vom Antragsteller angesprochen werden. Da die KfW nur 80% des Ausfallrisikos übernimmt, sollte ein Gründer 20% an Sicherheiten mitbringen. Obwohl die Kreditvergabe theoretisch ohne Sicherheiten erfolgen kann, weigern sich viele Hausbanken das Risiko zu tragen. Wenn der Antragsteller im Voraus genau weiß, welche Sicherheiten in Frage kommen, kann das die Kreditvergabe erleichtern. Die KfW stellt folgendes Merkblatt mit Tipps für das Beratungsgespräch bereit. Dort wird auch darauf verwiesen, dass oft nicht jede Bank die Kreditvergabe annehmen wird. In solchen Fällen bietet es sich an, die Kreditbeantragung erneut bei einer anderen Bank vorzunehmen.

3. Auszahlung und Tilgung des Kredits

Sobald der Gründerkredit genehmigt wurde, steht einer Auszahlung nichts mehr im Weg. Über die Hausbank wird dem Gründer ein Kreditvertrag bereitgestellt. Die Kreditsumme kann damit innerhalb von neun Monaten abgerufen werden, wobei auch eine Auszahlung in Teilbeträgen möglich ist. Die Auszahlung erfolgt zu 100%, wenn der Kredit innerhalb eines Monats abgerufen wird. Ansonsten beträgt die Bereitstellungsgebühr 0,25%.

Wichtig zu wissen ist, dass der Gründerkredit gegen eine Gebühr jederzeit in Teilen oder vollständig zurückgezahlt werden kann. Zudem sollten sich Unternehmer bewusst machen, dass nach einer eventuellen tilgungsfreien Anlaufzeit auch die Tilgungszahlungen bedient werden müssen. Auf diesen Zeitpunkt muss die Unternehmensliquidität abgestimmt werden.