Finanzierung

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KFW Gründerkredit erfolgreich beantragen

Gründer stellen oft fest, dass die Verwirklichung einer Geschäftsidee mehr Kapital benötigt als geplant. Ein Kredit kann in solchen Situationen eine gute Möglichkeit darstellen, um das Unternehmen in der Anfangszeit zu finanzieren. Endet jedoch die Anfrage bei der Hausbank mit einer Ablehnung, wissen viele Gründer nicht weiter. Der KFW-Gründerkredit ist in solchen Fällen eine gute Möglichkeit, um die eigene Geschäftsidee trotz zweifelnder Hausbank zu verwirklichen.

Was ist der KFW-Gründerkredit?

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, ist die weltweit größte Förderbank. Unternehmer mit innovativen Geschäftsideen erhalten hier finanzielle Unterstützung, wenn sie für ihr Unternehmen Kapital benötigen. Die Finanzierungen sind bis maximal 25 Millionen Euro möglich und in zwei verschiedene Kredite gestaffelt.

ERP-Gründerkredit – Startgeld

Das Startgeld wird als Begriff für alle Vollfinanzierungen bis zu einer Kreditsumme von 100.000 Euro verwendet. Dieser Kredit ist auch für Selbstständige möglich, die vorerst nur nebenberuflich an einer Geschäftsidee arbeiten. Die KfW garantiert in diesem Fall eine Haftungsfreistellung von 100%. Das bedeutet, dass die Bank in einem Insolvenzfall den kompletten Verlust des Kapitals trägt. Die Zinssätze für das Startgeld beginnen ab 1,97%. Für das Startgeld einzigartig ist, dass kein Eigenkapital zur Kreditaufnahme benötigt wird.

ERP-Gründerkredit – Universell

Mit dem Gründerkredit Universell können Kreditvolumina von 100.000 Euro bis 25 Millionen Euro aufgenommen werden. Die Haftungsfreistellung liegt hier bei 50%, wobei aber keine Kredite ohne Eigenkapital vergeben werden. Unternehmen, die maximal fünf Jahre am Markt sind, erhalten mit dem Gründerkredit – Universell jedoch die Möglichkeit, einen Kredit ab 1,01% effektivem Jahreszins aufzunehmen.

Wie kann ich den KFW-Gründerkredit beantragen?

Um den Gründerkredit zu beantragen, wird die Hilfe eines Finanzierungspartners benötigt. Das kann die Hausbank, eine beliebige Direktbank, eine Genossenschaftsbank oder ein Versicherungs- und Finanzvermittler sein. Der Finanzpartner kooperiert beim Vergeben des Kredits mit der KfW und übernimmt in der Situation 20% des Ausfallrisikos. Die Beantragung des Gründerkredits ist für viele Unternehmer jedoch nicht einfach. Da der Finanzpartner profitorientiert arbeitet, wird das Thema öffentliche Forderungen nicht unbedingt vorrangig behandelt.

1. Notwendige Unterlagen beschaffen

Für eine erfolgreiche Beantragung des Gründerkredits werden verschiedene Unterlagen benötigt. Diese müssen erfolgreich ausgefüllt und zusammen abgegeben werden.

Unterlagen, die ausgedruckt und zusammen mit der Hausbank ausgefüllt werden müssen:

– Antragsvordruck für den ERP-Gründerkredit – Risikoanlage C

Folgende Unterlagen müssen im Vorfeld der Beantragung vom Antragsteller ausgefüllt werden:

– Vereinfachte Selbsterklärung für eigenständige Unternehmen oder die Selbsterklärung KMU für Unternehmen, die mit anderen Gesellschaften gekoppelt sind – De-Minimis-Erklärung (Information zu bereits bezogenen Hilfen) – Risikoanlage A und Risikoanlage B – Einwilligungserklärung für SCHUFA-Auskünfte – Die Anlage für Besitz und Beteiligungsverhältnisse (nur bei mehreren Gesellschaftern) – Verwendungsnachweis (muss nicht zwingend ausgefüllt werden, hilft aber bei der Beantragung)

Zudem können Informationen zu den Sicherheiten des Antragstellers benötigt werden. Die KfW benötigt keine, die Hausbank kann allerdings auf ausreichende Sicherheiten bestehen. Alle Unterlagen müssen mit einem Businessplan und dem Lebenslauf des Gründers abgegeben werden.

2. Terminvereinbarung mit der Bank

Da Banken profitorientiert arbeiten, müssen öffentliche Forderungen oft vom Antragsteller angesprochen werden. Da die KfW nur 80% des Ausfallrisikos übernimmt, sollte ein Gründer 20% an Sicherheiten mitbringen. Obwohl die Kreditvergabe theoretisch ohne Sicherheiten erfolgen kann, weigern sich viele Hausbanken das Risiko zu tragen. Wenn der Antragsteller im Voraus genau weiß, welche Sicherheiten in Frage kommen, kann das die Kreditvergabe erleichtern. Die KfW stellt folgendes Merkblatt mit Tipps für das Beratungsgespräch bereit. Dort wird auch darauf verwiesen, dass oft nicht jede Bank die Kreditvergabe annehmen wird. In solchen Fällen bietet es sich an, die Kreditbeantragung erneut bei einer anderen Bank vorzunehmen.

3. Auszahlung und Tilgung des Kredits

Sobald der Gründerkredit genehmigt wurde, steht einer Auszahlung nichts mehr im Weg. Über die Hausbank wird dem Gründer ein Kreditvertrag bereitgestellt. Die Kreditsumme kann damit innerhalb von neun Monaten abgerufen werden, wobei auch eine Auszahlung in Teilbeträgen möglich ist. Die Auszahlung erfolgt zu 100%, wenn der Kredit innerhalb eines Monats abgerufen wird. Ansonsten beträgt die Bereitstellungsgebühr 0,25%.

Wichtig zu wissen ist, dass der Gründerkredit gegen eine Gebühr jederzeit in Teilen oder vollständig zurückgezahlt werden kann. Zudem sollten sich Unternehmer bewusst machen, dass nach einer eventuellen tilgungsfreien Anlaufzeit auch die Tilgungszahlungen bedient werden müssen. Auf diesen Zeitpunkt muss die Unternehmensliquidität abgestimmt werden.

Wie-funktioniert-Kapitalbeschaffung-für-ein-Unternehmen

Kapitalbeschaffung für Unternehmen

Unternehmer mit kapitalintensiven Geschäftsmodellen werden sich im Laufe ihrer Geschäftslaufbahn schon einmal mit Kapitalknappheit auseinandergesetzt haben. Gerade in den Anfangsphasen eines Unternehmens kann dies fatal enden. Deswegen ist es wichtig, sich frühzeitig um eine ausreichende Unternehmensfinanzierung zu kümmern.

Bei der optimalen Unternehmensfinanzierung gilt es, das richtige Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital zu finden. Eine einheitliche Antwort auf das Thema Unternehmensfinanzierung gibt es deshalb nicht. Fakt ist: Das optimale Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital hängt besonders von der Gründungsphase und dem Geschäftsmodell eines Unternehmens ab.

Die ersten Schritte zur Unternehmensfinanzierung

Vor einer erfolgreichen Unternehmensfinanzierung muss festgelegt werden, wie viel Kapital benötigt wird. Nur mit diesen Informationen gelingt eine erfolgreiche Kapitalaufnahme. Dabei sollte die Höhe des aktuell verfügbaren Kapitals mit der Höhe der zukünftigen Ausgaben ins Verhältnis gestellt werden. Wichtig ist, dass bei den Ausgaben möglichst alle anfallenden Kosten berücksichtigt werden, damit das Unternehmen nicht finanziell überfordert wird. Dazu gehören alle nötigen Investitionen, betriebliche Ausgaben und Nebenkosten. Wichtig ist, dass man als Gründer auch den persönlichen Kapitalbedarf berücksichtigt. Das ist gerade dann wichtig, wenn ein Unternehmen noch nicht profitabel ist und man sich daher eigentlich kein Gehalt auszahlen möchte.

Wann ist die Aufnahme von Eigenkapital besonders sinnvoll?

Der größte Vorteil einer Eigenkapitalaufnahme ist die Tatsache, dass dieses nicht zu einem festen Termin zurückgezahlt werden muss. In der Regel verlangen Investoren auch ohne Profitabilität keine Renditen. Private Sicherheiten werden von Risikokapitalgebern ebenfalls nicht gefordert. So kann die Kapitalaufnahme auch bei eher schlechter Bonität gelingen, wenn das Unternehmenskonzept entsprechend gut ist. Gerade extravagante Konzepte mit hohem Kapitalbedarf können durch Direktbeteiligungen eines oder mehrerer Investoren besonders profitieren. Damit sind auch Geschäftsmodelle gemeint, die ihre Profitabilität vielleicht erst in einigen Jahren erreichen. Kapitalintensive Startups wie UBER, WeWork, Pinterest oder auch HelloFresh wären ohne Eigenkapital vermutlich niemals dort, wo sie aktuell sind. Besonders Unternehmungen, die viel Innovation mit sich bringen, lassen sich nur mit Hilfe der Banken vermutlich niemals finanzieren.

Einfach ist die Aufnahme von Eigenkapital jedoch nicht. Investoren haben meistens einen hohen Anspruch an Startups, die von ihnen finanziert werden. So muss nicht nur die Idee, sondern auch das Umsetzungskonzept besonders überzeugend sein, damit Investoren eine Beteiligung an einem Unternehmen in Betracht ziehen.

Die beste Unternehmensfinanzierung für mein Startup

Eine erfolgreiche Unternehmensfinanzierung durchzuführen ist nicht so kompliziert, wie es scheint. Wir haben drei Schritte aufgeführt, welche für die erfolgreiche Finanzierung eines Unternehmens essentiell sind.

1. Ermittlung des eigenen Kapitalbedarfs

Um überhaupt erstmal zu wissen, wie viel Kapital für die Unternehmensfinanzierung benötigt wird, muss der Kapitalbedarf des Unternehmens festgestellt werden. Dies ist am besten möglich, wenn ein Finanzplan erstellt wird, welcher folgender Weise gegliedert sein sollte:

Umlaufvermögen:

– Benötigtes Barvermögen: Gewünschte Liquidität, um ungeplante Kosten schnell zu begleichen. – Materialbedarf: Hiermit sind in erster Linie die anfallenden Kosten für das benötigte Material gemeint. Mitberechnen lassen sich auch Vorräte oder Waren, welche mit hoher Priorität angelegt werden müssen.

Anlagevermögen:

– Geschäftsausstattung oder Vergleichbares: Hier sollten jegliche Kosten für eine benötigte Filiale oder Büro einkalkuliert werden. Das können Investitionskosten oder Mietkosten sein. – Maschinen, Technik: Kosten für Maschinen können jegliche Formen von Maschinen umfassen. Dazu zählen auch Computer, Drucker und Software, welche ein Unternehmen im Geschäftsalltag benötigt.

2. Entscheidung, auf welche Weise Kapital aufgenommen werden soll

Nach der Bestimmung des Kapitalbedarfs muss sich ein Unternehmer festlegen, wie er das benötigte Kapital aufnehmen möchte. Hier bietet sich die Aufnahme als Fremd- und Eigenkapital an. Die Aufnahme von Fremdkapital macht besonders dann Sinn, wenn das Unternehmen schon existiert und der Kapitalbedarf in einem gesunden Verhältnis zur Bonität steht. Wichtig dabei ist jedoch, dass die genauen Konditionen der verfügbaren Angebote verglichen werden. Egal, ob das Fremdkapital von einer gewöhnlichen Bank, einer Förderbank, einer Online-Plattform für Privatkredite oder etwas ähnlichem bezogen wird. Am Ende macht es Sinn, nicht nur das günstigste, sondern das insgesamt am besten passende Angebot auszuwählen.

Eigenkapital lässt sich am besten aufnehmen, wenn ein Unternehmen Potenzial hat, stark zu wachsen. Besonders innovative Gründungskonzepte erregen generell am einfachsten die Aufmerksamkeit eines Investors. Aber auch dort muss zwischen den Vor- und Nachteilen jedes einzelnen Angebotes abgewogen werden. Am Ende sollte man sich auch hier nicht für das augenscheinlich günstigste, sondern das beste Angebot entscheiden. Neben den finanziellen Aspekten ist auch relevant, wer der Investor ist und ob dieser benötigte Expertise in das eigene Unternehmen einbringen kann.

3. Bewerben mit einem Businessplan und Pitchdeck

Als Letztes muss man sich noch für die am attraktivsten wirkende Option bewerben. Dazu sollte in erster Linie ein Businessplan erstellt werden. Dieser dient dazu, den Kapitalgeber von einem Investment oder der Kreditvergabe zu überzeugen. Ein Pitchdeck ist für die Bewerbung bei den meisten Eigenkapitalgebern ebenfalls vonnöten. Hierbei handelt es sich um eine vereinfachte Form des Businessplans, welche häufig als Präsentation vorgetragen wird. Kapitalgeber sehen gerne, wenn sich Unternehmer der eigenen Schwächen und der möglichen Risiken bewusst sind. Dementsprechend sollten Businessplan und Pitchdeck optimistisch verfasst, jedoch nicht leichtgläubig oder naiv wirken.

Corona-Hilfspakete

Hilfspakete

Liquiditätsprobleme machen besonders Freelancern und Solo-Selbstständigen zu schaffen. Damit diese die kommende Zeit sicher und mit so wenigen Verlusten wie möglich überstehen, werden allerlei Maßnahmen ergriffen.

50 Milliarden Euro für kleine Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler

Viele Selbstständige und Freelancer haben jetzt mit Einkommenseinbußen zu kämpfen. Laufende Kosten wie Miete oder Pacht müssen dennoch weiter gezahlt werden, das Ersparte ist schnell aufgebraucht und oft ist der Zugang zu Krediten schwer. Deshalb stellt das Bundesfinanzministerium Soloselbstständigen und Freiberuflern durch ein unbürokratisches Sofortprogramm eine einmalige Soforthilfen zur Verfügung. Damit sollen vor allem Miet- und Pachtkosten sowie sonstige Betriebskosten wie laufende Kredite für Betriebsstätten gedeckt werden. Diese Hilfen können Selbstständige und Freelancer in Anspruch nehmen:

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Für Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten:

Einmalzahlung von bis zu 9.000€ für 3 Monate. Diese muss nicht zurückgezahlt werden.

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Für Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten:

Einmalzahlung von bis zu 15.000 € für 3 Monate. Diese muss nicht zurückgezahlt werden.

Wie kann ich das Hilfsprogramm nutzen?

Ausgeführt wird das Hilfsprogramm über die Länder. Die Antragsstellung soll elektronisch erfolgen, konkrete Richtlinien liegen jedoch noch nicht vor. Wir werden Sie hier über den aktuellen Status auf dem Laufenden halten.

Wann kann die Soforthilfe in Anspruch genommen werden?

Damit die Soforthilfe in Anspruch genommen werden kann, muss der Antragsteller nachweisen können, dass die wirtschaftlichen Schwierigkeiten (Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass) infolge der Corona-Pandemie aufgetreten sind. Der Antragsteller darf vor dem 31.12.2019 nicht von wirtschaftlichen Schwierigkeiten betroffen gewesen sein.

Sicherung des Einkommens durch Grundsicherung

Selbstständige erhalten nun leichter Zugang zur Grundsicherung, auch als Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV bekannt. Dadurch soll der Lebensunterhalt auch während der aktuellen Situation gesichert sein. Antragsteller müssen ihre Vermögensverhältnisse nicht offenlegen, die Wohnungsmiete wird auch nicht geprüft. Diese Regelung gilt für ein halbes Jahr. Außerdem werden die Anträge vorläufig bewilligt, um Selbstständige, Freiberufler und Freelancer schnell versorgen zu können. Die Bedürftigkeitsprüfung erfolgt dann im Nachgang. Um Grundsicherung zu beantragen, wenden Sie sich an die Bundesagentur für Arbeit.

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Selbstständige, die in in den ersten drei Monaten ihrer Selbstständigkeit bei der Agentur für Arbeit gegen Arbeitslosigkeit versichert haben, bekommen nun auch Arbeitslosengeld ausgezahlt. Wichtig dabei ist: Arbeitslos gemeldete Selbstständige dürfen, mit Ausnahme einer Nebentätigkeit, nicht arbeiten. Dies gilt auch, wenn wieder Aufträge vorhanden sind. Dann muss die Arbeitslosigkeit beendet werden.

Vereinfachte Kreditvergabe für Selbstständige, Freiberufler und Freelancer

Um Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmer mit schneller Liquidität zu Versorgen, stellt das Bundesfinanzministerium Hilfskredite zur Verfügung. Diese werden über die KfW vergeben und stehen allen Unternehmensgrößen zur Verfügung. Damit den Betroffenen schnell und effektiv geholfen werden kann, wurden die Voraussetzungen für die KfW-Kredite stark gelockert sowie die Konditionen verbessert. Weiterhin übernimmt die KfW einen Großteil der Haftung für die Kredite (80 bis 90%), was Banken, Sparkassen und anderen Finanzierungspartnern die Kreditvergabe deutlich vereinfacht.

Wer kann einen KfW-Unternehmerkredit beantragen?

Alle etablierten Unternehmen, die seit mindestens fünf Jahren am Markt sind, können den KfW-Unternehmerkredit beantragen. Weitere Informationen zum KfW-Unternehmerkredit erhalten Sie auf der Website der KfW.

Was machen Unternehmen, die noch nicht seit fünf Jahren bestehen?

Diesen Unternehmen steht der ERP-Gründerkredit zur Verfügung. Weitere Informationen zum ERP-Gründerkredit erhalten Sie auf der Website der KfW.

Einen Kredit beantragen – So geht‘s

Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen können Kredite über ihre Hausbank oder einen anderen Finanzierungspartner beantragen. Das sind Geschäftsbanken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Direktbanken, Bausparkassen, Versicherungen und Finanzvermittler. Es ist nicht möglich, den Kredit direkt bei der KfW zu beantragen.

Die vier Schritte der Antragsstellung:

1. Einen Finanzierungspartner finden Nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Hausbank oder einem anderen Finanzierungpartner auf und vereinbaren Sie einen Termin.

2. Den Kredit beantragen Der Antrag bei der KfW wird durch Ihren Finanzierungspartner gestellt.

3. Prüfung des Kreditantrags Die Unterlagen werden von der KfW geprüft, sie entscheidet, ob der Kredit genehmigt wird.

4. Abschluss des Kreditvertrags und Erhalt der Liquidität Sie schließen bei Ihrem Finanzierungspartner den Kreditvertrag ab und erhalten anschließend die Mittel bereitgestellt.

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Selbstständige und Freiberufler, die aufgrund von Umsatzeinbußen durch die Corona-Pandemie nicht in der Lage sind, ihre Miete zu zahlen, können vom Vermieter nicht gekündigt werden. Dies gilt für Mietschulden zwischen dem 01.04. und dem 30.09.2020.

Steuerliche Entlastungen für Selbstständige

Selbstständige haben die Möglichkeit, Steuerzahlungen, zum Beispiel bei der Einkommens-, Körperschafts- und Umsatzsteuer zu stunden. Außerdem ist eine Anpassung der Vorauszahlungen bei den Ertragssteuern möglich. Das Finanzamt kann außerdem bis Ende des Jahres auf die Vollstreckung überfälliger Steuerschulden verzichten. Auch Säumniszuschläge können erlassen werden. Um zu prüfen, welche Steuererleichterungen Sie in Anspruch nehmen können, wenden Sie sich an Ihr zuständiges Finanzamt.

Welchen Hilfen bietet mein Bundesland an?

Bund, Länder und Städte haben verschiedene Liquiditätshilfen in Aussicht gestellt. Damit Sie den Überblick behalten, haben wir die konkreten Corona-Soforthilfen in unserem Blog für Sie zusammengefasst.

Entlastung bei der Rechnungsverwaltung

Um Freiberufler, Freelancer und Selbstständige zu entlasten, bieten wir unsere Rechnungsverwaltung bis auf Weiteres kostenlos an. Mit der Rechnungsverwaltung schaffen Sie sich zeitliche und organisatorische Freiräume, denn wir übernehmen den Rechnungsversand, die Zahlungseingangskontrolle und das Mahnwesen für Sie. Sie können alle Rechnungen und Zahlungen einfach überblicken und kontrollieren. Schaffen Sie sich jetzt Zeit für die wesentlichen Dinge und erleichtern Sie sich die Arbeit mit der Rechnungsverwaltung von RECHNUNG.de!

Finance concept

Finanzierung für Gründer

Wer sein eigenes Unternehmen gründen oder weiterentwickeln möchte, benötigt Geld. Jeder noch so kleine Aspekt muss finanziert werden. In diesem Artikel erläutern wir Ihnen, welche Formen und Möglichkeiten Sie bei der Finanzierung eines Unternehmens haben und für welche Situationen sich die jeweiligen Optionen besonders gut eignen.

Wie erhält man eine Finanzierung?

Eine Unternehmensfinanzierung zu erhalten, stellt sich für viele Gründer als komplexe und schlecht lösbare Aufgabe dar. Prinzipiell stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung, wenn man zusätzliches Kapital für sein Unternehmen benötigt.

Eigenkapital

Eine Eigenkapitalfinanzierung stellt die Beteiligung eines Investors am Unternehmen dar. Dieser bringt Kapital sowie Expertise mit in das Unternehmen und erhält im Tausch Unternehmensanteile. Das Thema Eigenkapitalfinanzierung wird in Deutschland immer populärer.

Interessierte Gründer können sich an Risikokapitalgeber, wie Freigeist Capital und Acton Capital wenden. Weitere Risikokapitalgeber finden Sie in dieser Liste. Gründer sollten in jedem Fall Geduld, Ausdauer und eine besonders potenzialträchtige Idee mitbringen, um sich für einen Risikokapitalgeber interessant zu machen.

Fremdkapital

Eine Fremdkapitalfinanzierung ist eine Unternehmensfinanzierung über ein Darlehen. Hierfür stehen meist nur Banken und Privatkapitalgeber zur Verfügung. Obwohl lokale Banken meist kritisch gegenüber Gründern handeln und Kredite an Selbstständige nur zögerlich bereitstellen, ist eine Fremdkapitalfinanzierung für viele junge Unternehmen dennoch sehr interessant.

Mit der Unterstützung von Förderbanken, wie dem KFW-Gründerkredit, lässt sich Fremdkapital zu attraktiven Konditionen aufnehmen. Wie man den KFW-Gründerkredit beantragen kann lesen Sie hier.

Eine weitere Möglichkeit ist die Zuhilfenahme von Privatkapitalgebern. Peer to Peer Investmentplattformen, wie Auxmoney, stellen Gründern ebenfalls Kredite bereit. Ein unkomplizierter Beantragungsprozess soll die Aufnahme von Fremdkapital für Gründer maßgeblich vereinfachen.

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Factoringsonderformen

Inzwischen wird Factoring als beliebte Form der Liquiditätsbeschaffung in vielen verschiedenen Branchen eingesetzt. Da sich die meisten Branchen fundamental voneinander unterscheiden, bietet sich herkömmliches Factoring nicht für alle Unternehmen an. Deshalb klären wir über alle verfügbaren Sonderformen des Factorings auf.

Sonderformen des Factorings

Neben den gängigen Factoring-Arten gibt es auch einige Sonderformen, die nur für bestimmte Unternehmen infrage kommen. Diese sind auf branchenspezifische Anforderungen optimiert und lassen sich daher meist nur sehr spezifisch einsetzen.

VOB-Factoring

Hiermit werden Handwerksbetriebe angesprochen, die Leistungen nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) anbieten. Die normalerweise langen Zahlungsziele der Kunden werden mit dieser Form der Rechnungsvorfinanzierung gedeckt. Das hat den Vorteil, dass Gehälter und Sozialleistungen trotz der branchenüblichen langen Zahlungsziele pünktlich bezahlt werden. Da Handwerksbetrieben häufig der Zugang zu herkömmlichen Factoring-Methoden verwehrt wird, müssen sich diese an einen VOB-Factoring-Anbieter wenden.

Exportfactoring

Das Exportgeschäft deutscher Unternehmen floriert seit vielen Jahren. Zahlungen auf Rechnung können im Export besonders drastische Auswirkungen haben. Durch lange Transportwege und dementsprechend hohe Lieferzeiten sind Zahlungsziele von 30 bis 60 Tagen keine Seltenheit. Exporteure können durch das Exportfactoring dank direkter Zahlungen Liquiditätsengpässe überbrücken und trotz langfristiger Zahlungsziele Investments tätigen.

Projektfactoring

Beim Projektfactoring treten Unternehmen die Forderungen für bestimmte Projekte an den Factor ab. Dabei wird ein Unternehmen bei längeren Projekten vom Factor finanziell unterstützt, meist durch eine Vorauszahlung und anschließende Teilzahlungen. Im Vergleich zu üblichen Factoring-Angeboten, muss beim Projektfactoring die Leistung nicht im Voraus ausgeführt werden. Somit kann ein stetiger Cashflow, anstatt einer einmaligen Zahlung erreicht werden, welcher sich positiv auf die Liquidität eines Unternehmens auswirkt.

Einzelfactoring

Das Einzelfactoring gibt lediglich die Forderungen eines einzelnen Debitors an den Factor ab. Das hat den Vorteil, dass kleinere Kapitalengpässe überwunden werden können, ohne dass höhere Gebühren für einen großen Factoring-Prozess anfallen.

Anwalts- und Steuerberaterfactoring

Das Factoring für Rechtsanwälte und Steuerberater ist ein eher sensibleres Thema. Dieses erlaubt den Verkauf der Honorarforderung eines Mandanten an Dritte, wie z. B. Factoring-Unternehmen oder Banken mit vorausgehender Zustimmung. Das Abtreten der Honorarforderungen innerhalb der Branche benötigt keinerlei Zustimmung des Mandanten. So können bspw. Steuerberater ausstehende Honorarforderungen an Rechtsanwälte oder andere Steuerberater verkaufen.

Reverse-Factoring

Das Reverse-Factoring ermöglicht die Rechnungsvorfinanzierung auf der Kundenseite. Durch eine direkte Zahlung können so Skonti erzielt werden, ohne auf lange Zahlungsziele zu verzichten. Auch hier besteht die Möglichkeit, dass der Factor das Ausfallrisiko übernimmt und somit eine Zahlung des Kunden garantiert.

Mietfactoring

Bei Mietausfällen nehmen viele Vermieter das Mietfactoring in Anspruch. Dieses stellt eine besondere Form des Einzelfactorings dar und ermöglicht das Abtreten rückständiger Forderungen an die Factoring-Gesellschaft. Diese übernimmt für gewöhnlich auch das volle Ausfallrisiko.

Ultimo-Factoring

Um die Bilanz an einem bestimmten Stichtag zu verbessern, nehmen vor allem größere Unternehmen das sogenannte Ultimo-Factoring in Anspruch. Hierfür werden die Forderungen bspw. vor Quartalsende an ein Factoring-Unternehmen abgetreten. Durch den Wegfall der Außenstände wird die Bilanz eines Unternehmens deutlich verbessert. Das ermöglicht eine einfachere Aufnahme von Fremdkapital und ein besseres Auftreten vor Eigenkapitalinvestoren.

Turnaround-Factoring

Das sogenannte Turnaround-Factoring steht als kapitalschonender Finanzierungsbaustein nach einer Insolvenz zur Verfügung. Durch den Abverkauf von offenen Forderungen entsteht unmittelbare Liquidität, um bspw. trotz negativer Bonität wichtige Investments zu tätigen.

Factoring für Startups

Der Abverkauf von Forderungen kann für Startups eine sehr attraktive Finanzierungsmethode sein. Viele Factoring-Anbieter bieten daher spezielle Factoring-Dienstleistungen für Startups an. Diese sind jedoch häufig an gewisse Bedingungen geknüpft. So setzen viele Factoring-Unternehmen voraus, dass ein Startup seit mindestens zwölf Monaten besteht und Umsatzerlöse von mehr als 5000,00€ monatlich erzielt.

Factoring mit aifinyo

Selbstständigen, Freiberuflern und kleinen bis mittleren Unternehmen bietet aifinyo ein vielseitiges Full-Service-Factoring an. Sie profitieren besonders von der Flexibilität dieser Rechnungsvorfinanzierung. Transparent und sicher können Sie bei aifinyo Forderungen ab 0,5% Factoring-Gebühr vorfinanzieren. Statt lange darauf zu warten, dass Ihr Auftraggeber zahlt, bekommen Sie Ihr Geld von aifinyo vorab, innerhalb von 24 Stunden nach Bestätigung der Forderung durch den Rechnungsempfänger.

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Factoringarten

Factoring kann als effektives Werkzeug zur aktiven Liquiditätsbeschaffung verwendet werden. Damit der individuelle Nutzen maximiert werden kann, ist die Wahl der richtigen Factoringart unerlässlich. Gewerbetreibenden, Freiberuflern und Unternehmern stehen grundsätzlich folgende Factoringarten zur Verfügung.

Überblick über Factoringarten

Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich. Der Factoring-Markt bietet viele Sonderformen an, die gerade für Nischen-Unternehmen sehr interessant sein können. Während sich aifinyo auf das kundenfreundliche und risikofreie Full-Service-Factoring fokussiert, bieten viele Unternehmen auch spezialisierte Varianten an.

Full-Service-Factoring

Das sogenannte Full-Service-Factoring lagert die komplette Debitorenbuchhaltung an den Factor aus. Somit müssen sich einzelne Unternehmen nicht mit dem Mahnwesen, der Rechnungskontrolle und der Rechtsverwaltung auseinandersetzen. Für den Dienstleister entsteht kein Aufwand in der Rechnungserstellung und anschließender Zustellung. Daher ist diese Art der Rechnungsvorfinanzierung gerade bei kleineren und mittelgroßen Unternehmen sehr beliebt. Ob dabei alle Rechnungen eines Unternehmens eingereicht werden müssen oder der Dienstleister selektiv vorgehen kann, kann sich von Factor zu Factor unterscheiden.

Inhouse Factoring

Größere Unternehmen setzen regelmäßig auf Inhouse Factoring. Dort bleibt die Debitorenbuchhaltung nur bis zu einem gewissen Punkt beim Factoring-Kunden. Diese wird oft erst ab der ersten Mahnung an den Factor übergeben. Unternehmen mit einem schon bestehenden Debitorenmanagement profitieren davon, die Debitorenbuchhaltung nicht direkt abzugeben. Dort ist es oft günstiger, die intern bestehenden Kapazitäten auf das Mahnwesen zu fokussieren und den Factor lediglich für die Finanzierung und den Ausfallschutz zu nutzen.

Fälligkeitsfactoring

Das Ausschnittsfactoring ist eine selektive Factoring-Variante. Hier legen der Factor und der Kunde im Vorfeld der Zusammenarbeit bestimmte Forderungen fest, die übernommen werden sollen. Somit werden nicht alle Rechnungen an das Factoring-Unternehmen übergeben.

Reverse Factoring

Das Reverse Factoring dreht die Zahlungssituation um. Der Debitor beauftragt hier ein Vorfinanzierungsunternehmen, um sich längere Zahlungsziele zu sichern und von Skonti zu profitieren.

Stilles Factoring

Im Gegensatz zum gängigen, offenen Factoring werden Debitoren beim stillen Factoring nicht auf den Verkauf ihrer Forderungen hingewiesen. Grundsätzlich lassen sich alle Factoring-Produkte als stilles und offenes Verfahren einsetzen. Ob dies tatsächlich realisiert werden kann, hängt in erster Linie vom Factoring-Anbieter ab. Häufig wird stilles Factoring nämlich nur großen Unternehmen mit exzellenter Bonität gewährt.

Welche Factoring-Variante ist die beste?

Für welche Factoring-Art Sie sich schlussendlich entscheiden sollten, hängt von den spezifischen Anforderungen Ihres Unternehmens ab. aifinyo bietet Full-Service-Factoring als Universallösung für mittelständische und kleine Unternehmen an. Dabei steht jedem Kunden offen, auch nur einzelne Rechnung vorzufinanzieren.

kleinunternehmer

Factoring Kleinunternehmer

Viele Kleinunternehmer kennen Kapitalengpässe durch zu spät zahlende Kunden nur zu gut. aifinyo bietet Factoring für Kleinunternehmer branchenübergreifend an. Dabei ist das Versprechen: Liquidität innerhalb kürzester Zeit – für Kleinunternehmer also eine exzellente Finanzierungsform.

Wie funktioniert Factoring für Kleinunternehmer?

Factoring ist eine der effizientesten Finanzierungsformen, wenn es um die schnelle Kapitalaufnahme geht. Dabei ist der Prozess für Kleinunternehmer mit dem Prozess für Großunternehmen identisch. Mit dem Einreichen einer Rechnung gibt ein Unternehmen Forderungen an einen Factor ab. Dieser zieht einen vorher festgelegten Prozentsatz von der Rechnungssumme ab und zahlt zwischen 80% und 100% der Forderung an das Unternehmen aus.

Die vorfinanzierte Rechnung wird üblicherweise vom Factoring-Anbieter an den Endkunden zugestellt. Dieser stellt mit einem Passus auf der Rechnung fest, dass seine Forderung an einen Factor abgetreten wurde. So wird sichergestellt, dass ein Kunde die Rechnungssumme nicht versehentlich an an das Unternehmen überweist.

Bei aifinyo erhalten Sie Ihr Geld innerhalb von 24 Stunden nach Bestätigung der Rechnung durch den Rechnungsempfänger. Somit haben Unternehmen die Möglichkeit, durch Factoring Kapitalengpässe zu überwinden. Mit dem echten Full-Service-Factoring erhalten Unternehmen auch einen Schutz gegen Zahlungsausfall. Das gesamte Debitorenmanagement, einschließlich des Mahnwesens, verbleibt bei aifinyo.

Was müssen Kleinunternehmer beachten?

Grundsätzlich gilt: Die Rechnungsvorfinanzierung muss sich für alle Beteiligten lohnen. Viele Factoring-Anbieter stellen dies mit Mindestsummen sicher. Einige Anbieter locken auch mit niedrigen Gebühren, die sich für geringe Rechnungssummen verdoppeln oder verdreifachen. Kleinunternehmer sollten sich Factoring-Angebote also immer aufmerksam ansehen, damit sie nicht doppelt zur Kasse gebeten werden.

Wichtig ist außerdem, dass die ausgestellte Rechnung dennoch die Anforderungen der Kleinunternehmerregelung erfüllt. Kleinunternehmer sollten also sicherstellen, dass der Factoring-Anbieter eine umsatzsteuerfreie Rechnung ausstellt. Zudem gilt es zu prüfen, ob sich der entsprechende Passus zu § 19 des Umsatzsteuergesetzes auf der Rechnung befindet. Werden diese Aspekte nicht beachtet, können die Konsequenzen bei einer Unternehmensprüfung gravierend sein.

Möchten Sie Factoring als Finanzierungsform einmal ausprobieren? Kein Problem – Wir finanzieren Ihre erste Rechnung kostenfrei vor!

Warum Factoring gerade für Kleinunternehmer attraktiv ist

Für viele Unternehmen ist es üblich, in der Startphase von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch zu machen. Diese begrenzt die Umsätze im ersten Jahr auf 22.000€, weshalb Unternehmen mit Kleinunternehmerregelung für gewöhnlich recht wenig Kapital zur Verfügung steht. Sollten Kunden also einmal verspätet oder gar nicht zahlen, kann dies gravierende Auswirkungen auf die finanzielle Stabilität des Unternehmens haben. Factoring verhindert Liquiditätsengpässe durch eine direkte Vorfinanzierung der Forderungen. Der Ausfallschutz minimiert zudem das Risiko für Kleinunternehmer und garantiert finanzielle Stabilität.

Im Rahmen des Full-Service-Factorings werden Unternehmen auch von einem Teil ihres Buchhaltungsaufwands entlastet. Dies ist besonders relevant, wenn viele Einzelrechnungen zu koordinieren sind. Mit der Rechnungsverwaltung von RECHNUNG.de können sich Kleinunternehmer auf das Wesentliche fokussieren – ihr Kerngeschäft.

Zudem wird die Kreditaufnahme durch Factoring erleichtert. Die Rechnungsvorfinanzierung reduziert die Forderungen durch Lieferung und Leistung in der Bilanz eines Unternehmens. Stattdessen steht Eigenkapital zur Verfügung, welches gerade für Kleinunternehmer oft knapp ist. Kleinunternehmer haben es so leichter, von einer Bank Kredite mit guten Konditionen zu erhalten. Das kann den Weg zu einem langfristigen Geschäftswachstum ebnen.

Endlich liquide – Das Full-Service-Factoring von aifinyo

Bei aifinyo macht es keinen Unterschied, ob Sie ein Kleinunternehmer oder Regelunternehmer sind. Wir bieten Ihnen zuverlässiges Full-Service-Factoring schon ab 0,5% des Rechnungsbetrags an. Damit lagern Sie Ihr Mahnwesen aus und schützen sich zudem vor Zahlungsausfällen Ihrer Kunden.

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Factoring für Freiberufler

Während Factoring lange finanziell stabilen Bestandsunternehmen vorbehalten war, hat sich die Branche nun auch für Selbstständige und Freiberufler geöffnet. Das Versprechen bei aifinyo: Liquidität innerhalb kürzester Zeit. Eine Situation, von der viele Freiberufler lange geträumt haben.

Was ist Factoring?

Zu lange Zahlungsziele und nicht zahlende Kunden bringen die Liquidität von Unternehmern häufig an ihre Grenzen. Gerade wenn monatliche Fixkosten nicht gedeckt sind, kann die eigene Existenz bedroht werden. Beim Factoring tritt ein Unternehmen (oder ein Freiberufler) offene Forderungen an einen Factoring-Anbieter (Factor) ab. Im Gegenzug erhält es eine Zahlung innerhalb kürzester Zeit, die dabei hilft, Liquidität zu bewahren.

Renommierte Factoring-Anbieter, wie aifinyo, übernehmen auch das Ausfallrisiko und Mahnwesen beim Factoring. Für einen Freiberufler ist Factoring also eine gute Möglichkeit, um Rechnungen innerhalb kürzester Zeit vorfinanzieren zu lassen. Überfällige Rechnungen, lange Zahlungsziele und dadurch entstehende Liquiditätsprobleme gehören so der Vergangenheit an. Mahnungen und Zahlungserinnerungen werden zudem direkt von dem Factor verschickt.

Das Full-Service-Factoring von aifinyo

aifinyo bietet Freiberuflern und Selbstständigen echtes Full-Service-Factoring ab 0,5% des Rechnungsbetrags an. Damit wird auch das Mahnwesen sorgenfrei ausgelagert, was mehr Zeit für die eigene Kernkompetenz ermöglicht.

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Nicht sicher, ob Factoring das Richtige für Sie ist? Kein Problem! Sie können es einfach ausprobieren.

Für Neukunden ist die Vorfinanzierung der ersten Rechnung kostenfrei!

Factoring-als-Finanzierungsform

Factoring als Finanzierungsform

Beim Factoring verkauft ein Unternehmen seine Rechnungen (Forderungen) an eine Factoring-Gesellschaft (Factor). Er tritt seine Forderungen damit an den Factor ab. Oft steht dadurch schon einen Tag nach Rechnungslegung liquides Kapital zur Verfügung.

Wie funktioniert Factoring?

Um Geld einzunehmen, führen Selbstständige, Freiberufler oder Firmen Aufträge aus. Nach Abschluss des Auftrags stellen sie ihrem Kunden (Abnehmer) eine Rechnung. Somit besteht eine Geldforderung des Rechnungsstellers gegenüber seinem Abnehmer. Erst, wenn dieser die Forderung bezahlt, hat der Gewerbetreibende oder das Unternehmen Einnahmen.

Bis zur Bezahlung entstehen der Firma, dem Selbstständigen oder Freiberufler selbst Kosten. Insbesondere Gründer und Jungunternehmer benötigen Geld und müssen viel investieren, um ihr Unternehmen aufzubauen und Aufträge ausführen zu können: Gründer, Freiberufler, Freelancer oder Unternehmen gehen also in Vorleistung. Sie können das Geld nicht anderweitig investieren, um weitere Gewinne zu machen. Um so früh wie möglich mit ihren Einnahmen arbeiten zu können, liegt daher jedem Gewerbetreibenden und Unternehmen etwas an einem möglichst frühen Zahlungseingang. Genau dafür sorgt Factoring.

Da ein Unternehmen seine Forderungen an einen Factor verkauft, erhält es sein Geld früher als im Zahlungsziel festgelegt. Es bestehen keine offenen Forderungen gegenüber seinem Abnehmer, dafür schuldet der Abnehmer dem Factor diese Summe.

Der Factor erbringt also folgende Leistungen für den Factoring-Kunden:

– Finanzierungsfunktion: Durch die sofortige Begleichung der Forderung erhöht er die Liquidität des Factoring-Kunden. – Delkredere-Funktion: Der Factor übernimmt das Risiko von Zahlungsausfällen. – Dienstleistungsfunktion: Sowohl die Prüfung der Bonität der Abnehmer als auch das Mahn- und Inkassowesen (Debitorenmanagement) sind Aufgaben, um die sich der Factor kümmert.

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In Deutschland nutzen Unternehmen bereits seit den 50er Jahren Factoring. Während diese flexible Form der Finanzierung aber lange nur großen und umsatzstarken Firmen vorbehalten war, können es heute auch Freelancer, Freiberufler, Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen nutzen und davon profitieren. Sie können durch die Vorfinanzierung einzelner Forderungen liquide bleiben, ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen.

Vorteile von Factoring

Factoring sorgt dafür, dass die Forderungen eines Unternehmens, Freiberufler oder Freelancers sofort bezahlt werden, schützt vor Zahlungsausfall und vereinfacht das Debitorenmanagement. Welche weiteren Vorteile sich aus dieser Finanzierungsform ergeben:

Schutz vor Zahlungsausfällen

Vor allem im mittelständischen Bereich stellen Forderungsausfälle ein erhebliches Risiko dar. Wenn ein großer Kunde nicht zahlt, kann das ein Unternehmen im schlimmsten Fall sogar in die Insolvenz treiben. Dieses Risiko lässt sich mit Factoring vollständig vermeiden. Factoring fungiert sozusagen als Versicherung gegen Zahlungsausfälle.

Bilanzverkürzung

Mit der durch Factoring gewonnen Liquidität können Forderungsverkäufer eigene Verbindlichkeiten begleichen. Das senkt die Bilanzsumme, der Fremdkapitalanteil wird geringer und der Eigenkapitalanteil größer. Da der Eigenkapitalanteil das Rating, an dem sich Banken orientieren, wesentlich mitbestimmt, hilft Factoring Unternehmen, bessere Konditionen von Banken zu erhalten.

Reduzierte Zinsbelastung

Wenn durch Factoring die Forderungen eines Unternehmens schneller beglichen werden, kann es seine Lieferanten schneller bezahlen. So spart es bei Lieferantenkrediten beziehungsweise erhält einen Rabatt für die rasche Zahlung: ein sogenanntes Skonto. Einsparungspotential ergibt sich auch aus der Möglichkeit einer schnelleren Rückzahlung von Bankkrediten.

Forderungsabtretung als strategische Option

Teilweise hat Factoring immer noch einen schlechten Ruf als Mittel, um finanzielle Löcher schnell zu stopfen. Wer es nur darauf reduziert, tut dieser interessanten Finanzierungsform aber Unrecht. Ein modernes Management sollte nicht erst zu Factoring greifen, wenn Feuer am Dach ist. Seinen größten Nutzen entfaltet es nämlich, wenn es bewusst als strategische Option genutzt wird. Gerade in Wachstumsphasen ist die Verfügbarkeit liquider Mittel wichtig für die Unternehmensentwicklung.

Varianten von Factoring

Der Factoring-Markt wächst stark in Deutschland. Factoring-Gesellschaften bieten unterschiedliche Produkte an, die an die Anforderungen verschiedener Kunden angepasst sind. Das Grundprinzip von Factoring ist zwar einfach, bei der Umsetzung gibt es jedoch viel Spielraum. Das sind die wichtigsten Factoring-Varianten: