Händische Buchhaltung Buchhaltungssoftware

Buchhaltungsprogramme versprechen gegenüber einer händisch betriebenen Buchhaltung viele Vorteile. Gerade die Effizienz der Buchhaltung soll mit entsprechender Software verbessert werden. Im RECHNUNG.de-Ratgeber erfahren Sie, welche Vorteile der Einsatz einer Buchhaltungssoftware gegenüber einer händischen Buchhaltung hat.
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Inhaltsübersicht

Die Buchführung ist die wohl unbeliebteste Aufgabe bei der Selbstständigkeit und für viele Gründer eine Qual. Dennoch verzichten viele Selbstständige auf einen Steuerberater und übernehmen ihre Buchhaltung selbst. Das sollten Sie bei der händischen Buchhaltung beachten:

Vor- und Nachteile einer Buchhaltungssoftware

Die händische Buchhaltung ist gerade bei kleineren Unternehmen sehr verbreitet. Besonders, wenn nur geringe Einnahmen und Kosten innerhalb eines Geschäftsjahres entstehen, kann man seine Buchhaltung manuell durchführen. Ehemalige Buchhalter und Steuerberater übernehmen ihre Steuererklärung ebenfalls häufig ohne die Hilfe eines Programms. Vergleicht man die manuelle Buchhaltung jedoch mit aktueller Buchhaltungssoftware wird klar, dass die Buchhaltung über eine Software besser geeignet ist.

Diese spart Zeit und weist auf akute Fehler in der Steuerberatung hin, die im schlimmsten Fall empfindliche Strafen oder den Entzug der Gewerbeberechtigung zur Folge haben können. Wir empfehlen die händische Buchhaltung nur Gründern, die sich im Umgang mit der Buchhaltung vollkommen sicher fühlen.

Sollte man sich doch für die manuelle Buchhaltung entscheiden, stehen verschiedene Informationen im Internet zur Verfügung. Auf steuern.de werden beispielsweise die Grundlagen einer händischen Steuererklärung relativ simpel und unkompliziert erklärt. Zudem bietet Youtube oft sehr ansprechende Erklärvideos von Steuerberatern. Beispielsweise arbeitet der Steuerberater Roland Elias neben seinem Beruf auch noch an seinem Youtube-Kanal „Steuern mit Kopf“, welcher nützliche Videos zu Steuerthemen bereithält. Dort werden nicht nur die Grundlagen einer händischen Buchhaltung, sondern auch tiefgängiges Steuerwissen simpel und unterhaltend erklärt.

Girl in a jacket

Warum eine Buchhaltungssoftware in der Regel die richtige Wahl ist Gerade steuerlich nicht versierte Gründer nehmen die Vorteile moderner Buchhaltungssoftware gerne in Anspruch. Diese spart in erster Linie Zeit und Aufwand beim Ausfüllen von Steuererklärungen. Dank des oft simpel strukturierten Aufbaus werden Fehler vermieden und eventuelle Versäumnisse verhindert. Meistens bieten alle auf dem Markt verfügbaren Programme Prüfroutinen, die die Angaben in Steuererklärungen gegenprüfen. Dabei werden die Nutzer auch über eventuelle Freibeträge und Möglichkeiten zur Steuerersparnis aufgeklärt. Außerdem ist es inzwischen nahezu Marktstandard, dass sich Rechnungsbelege in die Buchhaltungssoftware einscannen lassen. Oft werden den Nutzern auch Nebenfunktionen zur Rechnungserstellung und ein ansprechender Zugriff vom Smartphone ermöglicht. Die Auswahl eines Buchhaltungsprogramms Auf dem Markt gibt es eine überwältigend wirkende Auswahl von Buchhaltungsprogrammen. Die hohe Konkurrenz im Marktumfeld bringt die einzelnen Hersteller dazu, ihre Programme kontinuierlich zu erweitern. So wird für nahezu jeden Anwendungsbereich eine spezialisierte Buchhaltungssoftware bereitgestellt. Folgende drei Programme finden wir erwähnenswert:

sevDesk

Das Cloud-basierte Programm sevDesk ist vor allem als CRM (Kundendatenbank) bekannt. Hiermit lassen sich in erster Linie Kundenaccounts verwalten und anlegen. Über das Paket „sevDesk Buchhaltung“ lassen sich jedoch auch Belege erfassen und die Anlagen der Steuererklärung ausfüllen. Das Besondere ist hier, dass sich alle Bedürfnisse an eine Buchhaltungssoftware von einem Anbieter befriedigen lassen. Je nach Paket kostet sevDesk zwischen 7,50 Euro und 43 Euro im Monat.

Lexoffice

Ebenfalls Cloud-basiert ist das Buchhaltungsprogramm Lexoffice. Dieses ist speziell auf Kleingewerbetreibende und Freiberufler ausgelegt. Im Fokus steht hier ganz klar die simple Übersicht, die dem Nutzer geboten wird. Zusätzlich zur Anlage EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung) lässt sich hier auch eine GuV (Gewinn-und-Verlust-Rechnung) zu Analysezwecken erstellen. Mit Kosten zwischen 7,90 Euro und 16,90 Euro pro Monat ist Lexoffice auch preislich auf kleinere Unternehmen ausgelegt.

Buhl WISO Buchhaltung 365

Der Klassiker unter den Buchhaltungsprogrammen ist die WISO Buchhaltung 365. Die Oberfläche ist hier ebenfalls auf weniger erfahrene Nutzer ausgerichtet. Speziell angesprochen werden laut Hersteller Einzelkaufleute, Finanzbuchhaltungen, kaufmännische Leiter oder Sekretariate von Geschäftsführungen. Der aktuelle Preis für eine Jahreslizenz liegt bei 139,95 Euro, was etwa 11,70 Euro pro Monat entspricht.

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